Wer Freude empfindet am Umgang mit Pflanzen und einen Sinn für Natur und Umwelt besitzt, hat mit diesem Beruf die richtige Wahl getroffen. Der Arbeitsplatz der Gartenbaufachwerkerin/ des Gartenbaufachwerkers ist im Gewächshaus und unter freiem Himmel. Dort sind sie zuständig für alle Arbeiten an den Pflanzen – von der Aussaat bis zur Ernte, dem Aufbereiten und dem marktfertigen Richten. Die Pflanzen werden über den Einzel- und Großhandel vermarktet. Der Arbeitsablauf wird oft von den Jahreszeiten und teilweise auch von der Witterung bestimmt. Die Arbeit in der freien Natur bringt neben guter Luft und Sonne oft auch Regen, Hitze und Kälte mit sich. Wer sich gerne bewegt, ist in diesem Beruf genau richtig. Viele Arbeiten werden abwechselnd in der Hocke, gebückt, kniend oder im Stehen ausgeführt. Körperliche Anstrengungen sind dabei unvermeidlich.
Die Ausbildung findet praxisorientiert in verschiedenen Bereichen statt:
Im 2. Lehrjahr findet ein spezieller überbetrieblicher Techniklehrgang statt zum Kennenlernen von:
Mindestens ein Praktikum in Betrieben rundet den Praxisbezug der Ausbildung ab.
Die Theoriefächer werden an der Johannes-Landenberger-Schule (Sonderberufsschule) im Berufsbildungswerk unterrichtet.
3 Jahre
Die Ausbildung ist von den zuständigen Stellen anerkannt.
In der Mitte des 2. Lehrjahres findet eine externe Zwischenprüfung statt. Die Abschlussprüfung mit staatlicher Anerkennung erfolgt vor dem Prüfungsausschuss des Regierungspräsidiums. B
ei Eignung ist im Anschluss eine Regelausbildung möglich.
Anstellung in Produktionsgärtnereien, Endverkaufsbetrieben und Gartencentern. Im Zierpflanzenbau bestehen besonders für weibliche Arbeitskräfte gute Beschäftigungsmöglichkeiten.