Wohnen
Sie befinden sich hier: Wohnen & Soziales Lernen > Wohnbereich
Abrechnen des Essensgeldes nach dem Einkauf
Zubereitung des Abendessens
Spieleabend
Wäsche waschen
Im Wohnzimmer einer Wohngruppe

Wohnen lernen?

Wer muss das schon?

Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass Erfolg im Berufsleben ohne ein Zurechtkommen im Alltag nicht möglich ist. Wohnen im BBW meint mehr als das "bisschen Haushalt". Das Wohnen ist ein wesentlicher Teil des Alltages und beinhaltet vielfältige Aufgaben, die gemeistert werden müssen, wie z.B.:

  • sich an die Regeln der Hausgemeinschaft halten und Rücksicht nehmen
  • mit dem Essens- und Taschengeld wirtschaften
  • den Haushalt und die Kleidung in Ordnung halten
  • Wäsche waschen
  • sich um sein Aussehen kümmern
  • sich selbst verpflegen (einkaufen und kochen)
  • putzen und Müll entsorgen· rechtzeitig ins Bett gehen um morgens fit zu sein
  • rechtzeitig aufstehen und frühstücken um für den Arbeitsalltag gewappnet  zu sein
  • Kehrwoche machen
  • mit Mitbewohnern/ Mitbewohnerinnen und Nachbarn auskommen
  • Telefonrechnungen bezahlen
  • Ausbildung und Alltag unter einen Hut bringen
  • Behördenkram erledigen
  • sich entspannen und abschalten
  • und vieles mehr.

Im BBW Waiblingen haben 220 junge Menschen die Möglichkeit diese Fertigkeiten zu erlernen.

Alleine oder mit bis zu 5 Mitbewohnern oder Mitbewohnerinnen wohnen die Jugendlichen in kleinen Wohneinheiten und werden dort von sozialpädagogischen Mitarbeitern/-innen begleitet. Die Wohnungen befinden sich nur zum Teil auf dem Hauptgelände. Mehrere Wohnanlagen und einzelne Wohnungen befinden sich bewusst in den umliegenden Ortsteilen, um möglichst viel Realitätsnähe zu haben (wer wohnt schon neben seiner Arbeitsstelle?).

Entsprechend der Entwicklung und der Ausbildungsreife der jungen Menschen steigert sich der Grad der Selbstständigkeit und die Anforderungen auch im Wohnen während der Ausbildung: von intensiver Betreuung bei der Aufnahme bis zum selbstständigen Einzelwohnen im letzten Ausbildungsjahr ist alles möglich.

Über die gesamte Maßnahmedauer hat jeder junge Mann und jede junge Frau selbstverständlich eine sozialpädagogische Ansprechperson an der Seite.